Rodenkirchen
Klettenberg
22,8 km
5:23 Std.
+32 m / -29 m
01.08.2014
normal
Anreise mit der KVB-Linie 15 bis zur Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer.
Rückfahrt mit der KVB-Linie 18 ab Haltestelle Klettenbergpark.

Der Kölnpfad. Ein Wanderweg von 171 Kilometer Länge rund um Köln herum. Eine schöne Möglichkeit, die enorme, auch landschaftliche Vielfalt, von Köln kennen zu lernen. Die erste von insgesamt 11 Etappen ist dabei von der reinen Kilometerzahl die längste, wenn auch nicht die Schwierigste Strecke. Ungeübten kann sie dennoch einiges abverlangen, auch weil man gut 5:30 Stunden unterwegs sein wird. Aus diesem Grund sind wir bei unserer ersten Begehung des Kölnpfads diese Etappe ganz zu Schluss gewandert.

Die Strecke bietet eine gute Portion Vielfalt.

Der Anfang nimmt die 1. Etappe in Rodenkirchen, entlang an einer Allee mit dem Rhein zur linken und prächtigen, in Würde gealterten Häusern, kleinen Villen zur rechten.

Dann die „kölsche Rivera“, Zündorf auf der anderen Seite des Rheines im Blick. Später führt der Weg durch den Grüngürtel bis nach Klettenberg. Für uns die wichtigste Stelle auf der Karte: der Kalscheurer Weiher. Ohne das Büdchen am Schiffsverleihe und die Möglichkeit zur Rast hätte die Moral erheblich gelitten. Bei längeren Strecken, so unsere Erfahrung, ist eine längere Pause unumgänglich zum Auftanken. Für 3,50 Euro gab es eine ordentliche Bockwurst mit Kartoffelsalat für jeden, dazu alkoholfreies Jever — empfehlenswert.

Gestärkt konnten wir dann den Rest auch noch bewältigen und ließen und auch nicht durch die mal wieder mäßige Beschilderung nicht aus der Ruhe bringen. Wer Köln wirklich abseits von Partymeilen und fünfter Jahreszeit kennen lernen will, dem sei der Kölnpfad wirklich ans Herz gelegt.

Mindestens genau so empfehlen können wir die Nutzung der GPX-Datei zur elektronischen Navigation, denn die Beschilderung ist auf dem gesamten Kölnpfad nicht immer intuitive zu erkennen. Alternative kann man die Karte zum J. P. Bachem Verlag erschienen Buch „Kölnpfad — Der Kölner Rundwanderweg“ erwerben. Zur Vorbereitung und zum wandern selber ist beides im Prinzip aber nicht notwendig.