Klettenberg
Bocklemünd
16,8 km
3:33 Std.
+122 m / -133 m
11.08.2013
leicht
Anreise mit der KVB-Linie 18 bis Haltestelle Klettenbgerpark.
Rückfahrt mit der KVB-Line 3 oder 4 ab Haltestelle Bocklemünd.

Um zu wandern, muss man von Köln aus nicht viel weiter fahren als bis zur KVB-Haltestelle „Klettenbergpark“. Statt der Eifel lernt man auf der rund 17 Kilometer langen 2. Etappe des Kölnpfads die Landschaft zwischen Klettenberg, Müngersdorfer Stadion und Bocklemünd kennen. Mit großen Anstrengungen ist dabei nicht zu rechnen, es sei denn, man ist am Wochenende unterwegs.

Die Strecke ist, dank des Kölner Eifelverein, gut bis sehr gut ausgeschildert, so dass man fast ohne Navigationsgerät auskommt. An einigen Stellen, wie man an den Abweichungen unserer Route vom offiziellen Pfad sieht, war die Beschilderung aber entweder nicht eindeutig oder fehlte ganz.

Etappe zwei, die an der KVB-Haltestelle „Klettenbergpark“ beginnt und an der Haltestelle „Bocklemünd“ endet, führt fast ausschließlich durch die grüne Lunge von Köln. Nur an ganz wenigen Stellen kommt man mit dem Straßenverkehr in Berührung.
Dafür wimmelt es allerdings auf der ersten Hälfte von enorm vielen Sonntagsspaziergänger. Die Weiher sind gut umlagert, wobei Freizeitaktivitäten wie Tretbootfahren (einmal um den Pudding herum) den ambitionierten Sportler wenig reizen. Wir haben auch danken auf einen Zwischenstop verzichtet.

Die Überreste der Römische Wasserleitung an der Millitärringstraße sind ein beeindruckendes Stück Gesichte — und auch der Punkt, an dem der Kölnpfad auf den Römerkanalwanderweg trifft. Für Laie ist das Fußballstadion in Müngersdorf beeindruckend. Sowohl wegen der Größe des Geländes als auch auf Grund des Baustils. Da man im Grüngürtel unterwegs ist, trifft man auch immer wieder alte militärische Festungsanlagen wie Fort VI.

Richtung Bocklemünd, auf dem Abschnitt der Strecke, die durch den Landschaftspark Beleverde führte, wird es dann richtig ruhig. Wer dort unterwegs ist, sei es auf Fahrrad, Inline-Skates oder zu Fuß, sieht auch trainierter aus und schiebt keinen Bierbauch vor sich her.

Auch wenn es kurz vor Bocklemünd nicht danach aussieht, man hat sich nicht verlaufen, sondern die Haltestelle kommt ganz sicher am Ende der Route.