Schlebusch
Thielenbruch
11,6 km
2:17 Std.
+38 m / -31 m
25.12.2013
leicht
Anreise mit der KVB-Linie 4 bis Schlebusch.
Rückfahrt mit der KVB-Linie 3 oder 18 ab Endhaltestelle Thielenbruch.

Auf der 7. Etappe des Kölnpfads ist man unterwegs, weil es wohl einfach dazu gehört. Mittlerweile sind wir die Strecke bereits zum dritten Mal zu unterschiedlichen Jahreszeiten gewandert, ohne dass uns etwas erwähnenswertes in Erinnerung geblieben wäre. Gradmesser ist dabei auch die Anzahl der Fotos, die unterwegs geschossen werden.  Interessant wird es lediglich, wenn man in der Weihnachtszeit unterwegs ist. Dann kann man an der einen oder anderen Stelle einen Weihnachtsbaum mitten im Wald entdecken — wobei das auch für andere Etappen gilt.

Kaum lässt man die Haltestelle Schlebusch hinter sich geht die ersten Meter der Etappe, setzen bereits Zweifel ein. Vom Nittumer Weg, biegt man rechts auf einen Trampelpfad ein, der allen Anschein nach überwiegend von Hundebesitzern genutzt wird. Je nach Wetterlage ist es eine schlammige Angelegenheit. Die Zweifel kommen deshalb auf, weil ein paar Meter weiter ein geschotterter Wanderwegweg vorhanden ist, auf den der Trampelpfad schließlich zuführt. Gründe, warum man sich bereits am Anfang durch das Unterholz quälen muss, sind nirgends zu erkennen — der Wanderführer schweigt sich hier auch dezent aus. Dafür läuft man später an anderer Stelle entlang der Straße, parallel zu einem Weg durch den Wald.

Etwas entschädigt für die Streckführung wird man durch die überwiegend gute Beschilderung. Nur an wenigen Stellen muss man Karte oder Navigationsgerät zu Rate ziehen, weil die Markierung einige Meter nach der Abzweigung von einem Baum verdeckt ist. Nach den ersten etwas holprigen 600 Metern kann man auf fast gerade Strecke weiter gehen, über den Hommelsgraben geht es dann an den Rand des Naturschutzgebiets „Nittum-Hoppersheider Bruch“. Von dort geht es wieder rund 800 Meter geradeaus, bis man auf den Katterbach stößt. Den wird man auf dem nächsten Kilometer mehrfach überqueren, bevor man auf die Odenthaler Straße. trifft. Auch hier geht man eine kleine Schleife, statt entlang des bebauten Gebiets direkt auf die Hauptstraße zusteuern.

Hat man Odenthaler Straße überquert, folgt man der kurz der Seitenstraße mit gleichem Namen, bevor man rechts auf den Wanderweg abbiegt. Dieser kreuzt dann nach 200 Metern den Dünnwalder Mühlenweg und führt am Waldbad Dünnwald vorbei — möglicherweise lohnt sich eine Wanderung in den Sommermonaten, um dort einen Abstecher zu machen. Vom Herbst bis ins Frühjahr hinein ist dort kein Badebetrieb.

Kurz nach dem Waldbad biegt der Kölnpfad nach links ab. Die Abzweigung ist etwas zugewuchert und je nach Jahreszeit etwas schwer zu erkennen. Passt man nicht auf, läuft man erst nach rechts, bevor man seinen Fehler erkennt. Der schmale Trampelpfad wir jedoch nach wenigen Metern zu einem richtigen Weg. Entlang des Mutzbachs geht bis zur Kattenbachstraße, entlang der man bis zum Kreisverkehr läuft. Von dort aus geht scharf links weiter im Wald. Wer auf dem Dellbrücker Steinweg läuft, hat den Weg leider knapp verfehlt.

Nach rund 1 Kilometer geht es an einer Abzweigung nach links, Richtung Odenthal und Diepeschrather Mühle. Das Restaurant dort wird zwar vom Kölner Eifelverein als Einkehrmöglichkeit empfohlen, unsere Eindruck dagegen ist jedoch, dass das Personal reserviert auf Menschen mit Rücksäcken und Wanderschuhen reagiert — eine Erfahrung, die wir zuletzt im Oktober 2014 machten.

Zwischen Weiher und Kinderspielplatz hindurch geht es an das letzte Drittel der Etappe. Einmal rechts abgebogen folgt man in gerade Strecke dem Wegverlauf 400 Meter, vorbei an Parkplätzen auf der linken Seite. Der Weg mündet dann in die Heinrich-Strünker-Straße. An der Kreuzung geht es rechts weiter, nach Überquerung Paffrather Straße läuft man hinterm Haus entlang hinein in ein Sieldungsgebiet „An der Kittelburg“.

Durch den Thurner Wald ist man dann Katharinenkammerweg unterwegs. Kleine Ferienhäuser auf der linken Seite lassen schon mal romantische Phantasien aufkommen. Der Katharinenkammerweg stößt dann auf den Duckratherweg, dem man rechter Hand folgt bis zur Mülheimer Straße. Hier geht an der Fußgängerampel auf der anderen Seite rechts weiter, 500 Meter an der viel befahrenen Mülheimer Straße. Hinter dem letzten Haus auf der linken Seite führt der Kölnpfad dann in den Thielenbruch, den man auf dem letzten Kilometer bis zur gleichnamigen Endhaltestelle durchwandert. Dort geht es über den Parkplatz und durch eine historische Straßenbahn als Eingang zum Bahnsteig.